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Mannmannmann...

Wow!

Das sich soviele fuer mein Blog interessieren, haette ich ja auch nicht gedacht! Sind vor dem ersten Australieneintrag ganze 30 Hits gezaehlt worden, sind es jetzt schon 150... Krass!

Dann will ich die Neugier mal weiter fuettern : gestern war ich zum ersten mal in Sydney - Was eine Stadt!! Pech fuer euch, dass man diese Stadt einfach nicht in Worte fassen kann, so facettenreich ist es dort.

Versuch 's aber trotzdem mal: Ich habe von Manly die Faehre genommen die gemuetliche 25 Minuten bis zum Faehrenport direkt neben der Oper braucht. Somit hat man sich quasi die Hafenrundfahrt fuer 30$ elegant gespart und sieht fast genau so viel - Die Oper mit der Harborbridge ist wirklich so ein phaenomenaler Anblick wie immer ueberall beschrieben wird! Kommt man dann aus dem Faehrenhafen heraus, kann man im ersten moment glauben, in San Francisco zu sein: Breite Avenues mit kleinen Parks oder einfach nur Shoppingcenter an Shoppingcenter, dazwischen fast viktorianisch anmutende alte Gebaeude, Kirchen und dann wiederum modernste Hochhaeuser... am verruecktesten ist aber die Weihnachtsdeko bei knapp 27 Grad mit riesigen Tannenbaeumen ueberall in der Stadt... werde einfach mal ein Onlinealbum anlegen und da die Bilder reinstellen.

Nach knapp 10std in Sydney wurde es aber dann doch etwas anstrengend und ich wollte heute erstmal wieder einen Strandtag einlegen - waere auch schon gerne frueher raus gekommen, allerdings hat mir keiner meiner Gastgeber einen Schluessel fuer die Wohnung da gelassen .

So musste ich erstmal dort bleiben bis wir per Handykonferenz (oh gott, habe immer noch EPlus!!!) herausgefunden hatten, dass Schluesselbesitzerin 3 (Martina) immer noch am naechsten an der Wohnung arbeitet - also nur im angrenzenden Subburb mit dem schoenen Namen Balgowlah, etwa 20 Busminuten entfernt . Long Story Short: habe jetzt wieder die Schluesselherrschaft und werde mich mal Richtung Strand aufmachen ! Bis die Tage!

2 Kommentare 1.12.06 04:06, kommentieren

Ab in die Berge

Die erste Outdoor Tour

Nachdem ich mich von etwa zwei Wochen Strandurlaub gut genug erholt fühlte, habe ich für Dienstag und Mittwoch die erste Outdoor Tour gebucht. Das Ziel waren die etwa 110km westlich von Sydney gelegenen Blue Mountains, ein Naturschutzgebiet ähnlich dem Grand Canyon, nur das in den Schluchten dichter Eukalyptus- und Regenwald wächst. Zu diesem Vergleich sollte man noch sagen, dass die Blue Mountains schon seit etwa 150 Mio Jahren existieren, während der Grand Canyon erst vor etwa 4 Mio Jahren entstanden ist - entsprechend urtümlich und prähistorisch mutet das ganze dann vor Ort auch an.

Da ich aber nicht nur stumpf wandern wollte (auch wenn das bei der fantastischen Umgebung genauso toll gewesen wäre), habe ich mich am Mittwoch für zwei beliebte Outdoor-Activities der Aussies angemeldet: Abseiling und Canyoning. Beim Abseiling geht es halt darum, eine senkrechte, beliebig lange Felswand in bester klassisch-cooler Filmmanier runter zu hüpfen. Dabei erzielt man die beste Wirkung, wenn man lässig mit einer Hand winkt, während man sich von der Wand abstösst und weiter abwärts segelt Unter prima Anleitung der Guides haben wir dann erst 3, dann 15 und schliesslich 30m-Klippen bezwungen. Das war ein großer Spass mit einer fantastischen Aussicht über die Canyons und Regenwälder!

Unter Canyoning konnte ich mir auch nichts genaues vorstellen, dachte es wäre in etwa so wie Rafting. Was mich dann aber erwartete, hätte ich beim besten Willen nicht vorhersehen können:

Der gemeine Aussie findet es enorm unterhaltsam, sich und auch willige Touristen in einen engen Neoprenanzug zu zwängen, seine Klamotten in einen großen, wasserdichten Rucksack zu packen und dann den Wasserläufen der Canyons zu folgen. Jetzt muss man nur noch erwähnen, dass diese Wasserläufe mitten durch teilweise kaum schulterbreite, 20 bis 30m tiefe Schluchten verlaufen, zwischen 20cm und 2m tief sind und auch kleine Wasserfälle beinhalten, die herabgesprungen werden - Rückwärts! Das alles bei einer Wassertemperatur von etwa 10 Grad. Es macht aber tatsächlich einen Heidenspass, wenn man sich erst einmal drauf eingelassen hat - sprich den ersten Rückwärtssprung aus 2 bis 3m in einen Felsenteich gewagt hat. Das große Finale war dann ein Abseiling mit Neoprenanzug und Rucksack von einem knapp 30m hohen Wasserfall mit anschliessendem Sprung in den letzten Felsenpool! Wahnsinn!


Der Adrenalinkick hat sich noch stundenlang gehalten und man muss den Aussies recht geben: Das macht tatsächlich nen' riesen Spass!

Jetzt bin ich wieder in Manly und am Wochenende geht es nach Wollongong, eine Unistadt mit tollen Sandstränden südlich von Sydney.

3 Kommentare 14.12.06 05:21, kommentieren

Weihnachten an der Goldenen Küste...

Dieses Jahr ist Weihnachten den Umständen entsprechend einmal etwas anders gefeiert worden: Wir haben uns am 23.12. mit Sack und Pack Richtung Burleigh Head an der Gold Coast aufgemacht, das liegt knapp unterhalb von Brisbane und dem Cala Ratjada der Aussies, Surfers Paradise. Auf der Landkarte sieht das wie ein Katzensprung aus, in der recht heißen und durch Staus unterbrochenen Realität ist das eine knapp elfstündige Fahrt, da die Höchstgeschwindigkeit auf den Freeways bei 110km/h liegt... Wie auch immer, nach einer Übernachtung in Balina sind wir (also Onkel und Tante von Janine mit ihren beiden Söhnen + einem Schulfreund) weiter zu dem obligatorischen Stop in Byron Bay, dem „most easterly point of australia“. Haben aber keinen Osterhasen gesehen

In Burleigh angekommen wurde dann auch ganz australisch das Barbecue angeschmissen (Känguruh ist wirklich ganz ausgezeichnet!), dann sich die Zeit bis Mitternacht mit einem Eishockeyfilm vertrieben (gut für mich dass der Onkel Kanadier ist und wie sein jüngster Sohn dezent Eishockeyverrückt...) und dann kam die Bescherung. Alles in Shorts und FlipFlops, also komplett anders als in Deutschland.

Am 25. war dann eher rumhängen und ausschlafen angesagt, am 26. gings ab zu Wet’n’Wild, einem der großen ThemeParks um Surfers Paradise herum, quasi eine WaterWorld mit Dutzenden verschiedener Wasserrutschen und Attraktionen. Wirklich eine großer Spaß! Am 27. hatten wir dann endlich unsere erste Surfstunde und das hat auch alles schon so gut geklappt, dass wir uns für den nächsten Tag drei Surfboards ausgeliehen haben. Auf den normalen Boards ist das allerdings eine ganz andere Geschichte als auf den Trainingsboards, daher lagen wir mehr im Wasser als wirklich auf den Brettern zu stehen. Trotzdem hat es so viel Spaß gemacht, dass ich das jetzt regelmäßig mache.

Soweit war das mein Weihnachten - nach einer weiteren 14std Fahrt sind wir dann wieder in Manly gelandet und bereiten uns jetzt auf New Years Eve in Sydney vor. Daher wünsche ich euch einen Guten Rutsch, wir hören/ Schreiben uns 2007!

31.12.06 04:20, kommentieren